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Aufführungen 2022:
Hinwil:
Samstag 26. März: Hirschensaal
Donnerstag 31. März: Hirschensaal
Freitag 1. April: Hirschensaal
Samstag 2. April: Hirschensaal
Sonntag 3. April: Hirschensaal

Uster (Benefiz):
Donnerstag 7. April: Stadthofsaal
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Direkt am Rande eines Gletscherdorfes wohnt die Familie Moser mit ihrer Tochter. Eine karge Alpweide, gerade gut genug für ihre Schafe und ein Altes Bergrestaurant, das mehr einer Hütte gleicht, ist ihr Besitz. Aber trotzdem sind sie zufrieden und leben sorglos dahin. Bis zu dem Tage, da ihre ältere Tochter aus Amerika in die Heimat auf Besuch kommt.

Kaum daheim, nimmt das Schicksal seinen Lauf. Durch eine Erbschaft sehr reich geworden, könnte sie nun eigentlich ihren Eltern finanziell beistehen. Ganz im Gegenteil. Die Eltern will sie zur Aufgabe ihrer geliebten Heimat bewegen. Der eigenen Schwester versucht sie aus Trotz und Eifersucht den Freund auszuspannen und dies sechs Wochen vor der Hochzeit. Den Eltern geht dieses Gebaren ganz gegen den Willen. Es kommt schliesslich soweit, dass der Vater sein eigenes Kind vor die Türe stellt. Doch just in diesem Moment nimmt alles unvermittelt eine andere Wendung.

Infolge Baufälligkeit und ungenügender sanitärer Einrichtung, will der Lebensmittelinspektor den Betreib der Familie Moser ab sofort schliessen. Zudem wird gleichzeitig noch eine grössere Hypothek gekündigt. Die armen Leute wissen weder ein noch aus. Da wird sich die aufmüpfige Tochter plötzlich ihres Geldsegens bewusst. Natürlich nicht ohne Hintergedanken. Sie besticht das Gesetz und bezahlt die Hypothek. Einen geistig behinderten Schafhirt nutzt sie für eine gemeine und verwerfliche Tat aus. Alles scheint ihr recht, um das gesteckte Ziel zu erreichen. Ohne Achselzucken baut die reiche Dame ein neues Gasthaus mit allem Drum und Dran. Nun steht auch ihrer vermeintlichen Liebe zum Freund ihrer Schwester nichts mehr im Wege. Schon bald wird Verlobung gefeiert.

Die verlassene Braut sitzt mit tiefer Traurigkeit einsam und allein in einer Ecke. Als sie die Schmach nicht mehr erträgt, steht sie auf und schleicht unbemerkt Richtung Gletscher davon. Doch einer alten und stummen Frau, die gleich neben Mosers wohnt und seit vielen Jahren zum Gletscher starrt, ist die sich anbahnende Tragödie nicht entgangen. Sie schlägt Alarm. Eine dramatische Rettungsaktion beginnt. Die bedauernswerte Tochter kann vom Schlimmsten bewahrt werden. Dafür werden die Retter in einer anderen Sache fündig. Sie tragen einen Leichnam zu Tale, welcher seit vierzig Jahren in der eisigen Kälte des Gletschers geruht hat. Die alte Frau kennt ihn, denn sie hat auf ihn gewartet, fast ein ganzes Leben lang...
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